Konfuzius-Institut Bremen


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Dienstag, 16. November 2021 18:30 Uhr
Vortrag: Chinas Central Bank Digital Currency: Aktueller Sachstand und Ausblick
von: Dr. Jürgen Schoer

Ort: Haus der Wissenschaft // Online über Zoom


Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei
Links zur Anmeldung online und in Präsenz folgen in Kürze.


Im Juli diesen Jahres veröffentlichte die People’s Bank of China ein White Paper zur Einführung einer digitalen Währung, der sogenannten Central Bank Digital Currency (CBDC). Der Hintergrund dafür sind Erleichterung von Handelsgeschäften insbesondere für Schwellen- und Entwicklungsländer, Reduzierung des internationalen Einflusses des Dollar, Setzen von internationalen digitalen Währungsstandards und Umgehung des US/EU-dominierten SWIFT-Systems.

Zunächst werden im Vortrag allgemein die Eigenschaften von Zahlungsmitteln angesprochen, sowie Digitales Zentralbankgeld und seine Unterschiede zum Kryptogeld vorgestellt. Im Zentrum der Präsentation stehen die Darstellung der mit der Einführung des CBDC verbundenen finanzwirtschaftlichen Ziele China, die daraus resultierende konkrete Ausgestaltung der digitalen chinesischen Zentralbankwährung sowie deren mögliche kurz- und langfristige Wirkungen auf die Wirtschaft Chinas, den globalen Handel und das Weltfinanzsystem.


1969 bis 1989 studierte Dr. Jürgen Schoer an der ETH Zürich und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, promovierte an der Ruprecht-Karls-Universät Heidelberg und arbeitetete als wissenschaftlicher Angestellter in verschiedenen Landes- und Bundesministerien. Danach besetzte er verschiedene Führungspositionen in der Wirtschaft, zuletzt bis 2011 als kaufmännischer Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Seit 2011 ist er Lehrbeauftragter an der FOM Bremen mit den Schwerpunkten Allgemeines Management, Corporate Finance und Ethik. Seit 2018 ist er außerdem in China lehrtätig (WBU).

Sein Interesse an der vertieften Auseinandersetzung mit China wurde geweckt, weil er während zahlreicher privater und beruflicher Aufenthalte in den letzten Jahren mit zunehmender Tendenz deutliche Unterschiede zwischen seinen Eindrücken und Erfahrungen in China und der Berichterstattung über das Land in Deutschland bemerkte, deren Ursachen und Auswirkungen er verstehen wollte. Darüber hinaus empfindet er die Auseinandersetzung mit China als sehr hilfreich, um seine eigene „westliche“ Kultur besser zu verstehen. Nicht zuletzt ist die Befassung mit China aus seiner Sicht notwendig, weil das Land künftig über globale Entwicklungen mitentscheiden wird und er deren Grundlagen und Möglichkeiten verstehen möchte.

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