Konfuzius-Institut Bremen


活动信息 Veranstaltungsinformation
Foto: Ma Qiusha, Twilight is the Ashes of Dusk, video still, 2011 Courtesy: Beijing Commune
Freitag, 7. November 2014 - Sonntag, 7. Dezember 2014
Kunstausstellung: (CC)TV

von: Frauke Beeck, Harun Farocki, Moritz Frei, Lin Jingjing, Peggy Kahl, Ma Qiusha, Chen Xi und Zhang Xinjun

Ort: Galerie Herold, Künstlerhaus Güterabfertigung, Am Güterbahnhof, Beim Handelsmuseum 9


Der Ausstellungstitel (CC)TV nimmt auf verschiedene Abkürzungen Bezug: CCTV = Closed Circuit Television, Videoüberwachungssysteme, oder eben auch CCTV = China Central Television, das chinesische Staatsfernsehen.

Die Ausstellung in der Galerie Herold versammelt acht künstlerische Positionen, die sich verschiedenen Auslegungen des Titels (CC)TV widmen: Überwachung, Nachrichtenvermittlung und der Fernseher im Dienste der Unterhaltungsindustrie.

Eröffnung: Freitag, 7. November 2014, 20:00

Öffnungszeiten:
Mittwochs von 16:00-19:00 Uhr
Donnerstags von 16:00-21:00 Uhr
Sonntags von 15:00-18:00 Uhr

Dass das Fernsehen in China wie in Deutschland eines der wichtigsten Unterhaltungs- und Informationsmedien darstellt, ist beiden Ländern gemeinsam. In China, so scheint es, fällt die Propagandafunktion mit der Informationsfunktion zusammen und formt das Meinungsbild der chinesischen TV-Konsumenten.

Die vier in Peking lebenden Künstler Lin Jingjing (*1974), Ma Qiusha (*1982), Chen Xi (*1968) und Zhang Xinjun (*1983) nutzen die künstlerischen Ausdrucksformen der Videokunst und Malerei, um aus einer chinesischen Sicht einen Beitrag zur Komplexität des CCTV zu leisten.

Frauke Beeck (*1960), Harun Farocki (*1944), Moritz Frei (*1978) und Peggy Kahl (*1976) sprechen weitere Aspekte an. So rekurriert Moritz Frei in seiner TV-Installation Wunschfilm (2011/13) auf das Format des partizipativen Fernsehens, welches in den 1980er Jahren zuerst in der DDR entstand. Das Inszenieren von Unterhaltungssendungen, wie der Gameshow Familienduell oder der Talkshow Vera am Mittag, beispielsweise das Einüben bestimmter Choreographien und die Gestaltung des dramaturgischen Ablaufs der Sendung, legt die Videoarbeit Worte und Spiele (1998) von Harun Farocki offen. Ma Qiusha thematisiert in ihrer Videoarbeit Twilight is the Ashes of Dusk (2011) die Überwachung auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Pekinger Stadtzentrum.

参观信息 Hinweis

Ausstellungen in den Räumen des Konfuzius-Instituts, Ansgaritorstr. 1, können nach der Vernissage immer Mo.-Do. von 14:00 - 17:30 Uhr ohne Anmeldung besichtigt werden.
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