Konfuzius-Institut Bremen


活动信息 Veranstaltungsinformation
Missionare um 1900 während der Qing-Dynastie
Mittwoch, 12. November 2014 19.00-21.00 Uhr
Beschreibungen der chinesischen Sprache durch westliche Missionare, 16.-19. Jahrhundert
von: Prof. Dr. Henning Klöter, Georg-August-Universität Göttingen

Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen, 1. Stock, Olbers-Saal


Die ersten europäischen Missionare, die am Ende des 16. Jahrhunderts China erreichten, konnten kein Chinesisch sprechen. Das Erlernen der Sprache war demnach eine der wichtigsten Herausforderungen, mit denen sich die Missionare konfrontiert sahen. In dem Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie Missionare diese Herausforderung meisterten und auf welche Probleme sie dabei stießen. Außerdem werden historische Dokumente vorgestellt werden, die uns einen Einblick in die damalige Praxis des Chinesischunterrichts und der Sprachbeschreibung ermöglichen.

Zur Person

Prof. Dr. Henning Klöter
studierte Sinologie und Sprachwissenschaft in Trier, Beijing, Leiden und Teipei. Zwischen 1997 und 1999 arbeitete er als Übersetzer und Redakteur in Teipei. 2003 folgte die Promotion an der Universität Leiden (NL). Seit 2013 hat Klöter eine Professur für chinesische Sprachdidaktik und Sprachwissenschaft in Göttingen inne.

Im Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit stehen soziale Bedeutungen, kulturelle Manifestationen und Rezeptionen von sprachlicher Regionalität und Varia­tion im modernen China. Insbe­son­dere interessiert er sich für das Spannungs­verhältnis zwischen sprachlicher Normierung und Standardisierung einerseits sowie regionaler Vielfalt und Identitätsfindung andererseits.

参观信息 Hinweis

Ausstellungen in den Räumen des Konfuzius-Instituts, Ansgaritorstr. 1, können nach der Vernissage immer Mo.-Do. von 14:00 - 17:30 Uhr ohne Anmeldung besichtigt werden.
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